25.05.24 Porto und Abfahrt

Hier schon mal der Link für die vielen Fotos 

Wieder ist was um halb 4… ein Klopfen.... die Nachbarn sind entlastet, die waren's nicht!

Lang geschlafen, weil das Frühstück sich heute besser verteilt, die Leute auf Ausflug sind um 7:50 Uhr schon weg, die andere Hälfte kann dann von 8-9 mehr oder weniger in Ruhe essen. Dachten wir, aber wir waren alle sechs da. Ist eng. 

Wir waren also erst um 8:15 unten, ist echt spät. Jeder beschwert sich über die Enge, und die am Rand, die das Glück haben, dass keiner hinter ihnen vorbeilaufen kann, sind ziemlich eingequetscht. Die anderen sitzen so, dass nur einer sich vorbeizwängen kann. Und mindestens die Hälfte hat sich mit einem Tischbein zu arrangieren.

Nach dem Frühstück, vor halb 10, sind wir los in die andere Richtung zum Strand. Hier gibt’s einen schön angelegten Radweg. Mit viel Betrieb. Und alles, was kann, joggt hier rum. Es ist fast Ebbe. 

Vorne ist ein Naturschutzgebiet, da wohnen viele Vögel, die sich aber verstecken. Zwei Beobachtungsmöglichkeiten mit Holzsteg.

Strand gleich hinterm Yachthafen


Kühler Wind von vorne, Sonne von hinten, und ich habe vergessen, die Nase einzuschmieren... Der Sonnenbrand im Nacken von gestern ist ja verdeckt durch Jacke und Tuch.

Weiter laufen, Sandstrand, und da ist der Atlantik. Ein Kreuzfahrer liegt nicht drüben, aber ein langes, Laureline. 

 

Wir laufen weiter nach links, die Promenade entlang, sehr schön angelegt mit Tafeln, was da unten an Felsen herumliegt. 

Wir müssen nicht auf die Seychellen, hier siehts grad genauso aus…

Wohnmobile stehen auf einer Straße nebenan mit Aussicht.

 

Denselben Weg zurück, jetzt ist genau Niedrigwasser. Hier hängen die Frauen aus dem Dorf tatsächlich noch die Wäsche auf, die sie z.T. noch im Douro waschen. Weil sie es immer schon so gemacht haben...

Auf der Pier war Markt, habe Garn gefunden für eine Häkeltasche, dann sind wir durch eine der Straßen mit vielen Kacheln gebummelt, wo die Männer an der Ecke sitzen und Kaffee trinken und die Frauen grad noch die Gasse abspritzen, wo oben die Wäsche hängt und unten die Grills angeworfen werden. 

 

Dann zurück ins Schiff. Kurz vor halb 1 füllt es sich. Die Gangway wird hochgezogen. 

Sie können nicht kontrollieren, ob alle da sind. Jeder selbst verantwortlich. (Gilt eigentlich für alles, aber es gibt ja verwöhnte und verpeilte Kreuzfahrer). 

Doch, eine Ansage, dass ein Schlüssel von 213 noch nicht abgeholt ist. Hing der nicht dauernd da? Genau, dann kann man ihn nicht verlieren. Man soll sie nämlich nicht abgeben, sondern behalten.

Der Motor brummt schon. Endlich mal im Forum gemeldet, dass es uns gut geht.

Ein Barmann meint, dass zu viele Leute auf dem Schiff sind. 127. Sonst wären es nur um die 100. Kann mir vorstellen, dass dann mehr Platz ist beim Essen. Aber wie sie 142 Leute "bequem" unterbringen wollen, ist ein Rätsel. Auf dem Schoß von den anderen Gästen??? 😏😜🙈

 

Um 12:30 gehts los. Karte ist von Harald aus dem Forum, das es bald nicht mehr gibt 😥😞

Dass sie hier die gleiche Auslaufmelodie spielen, finde ich nicht passend, die gehört zur Hochsee. (Da fährt man von einem kleinen Dorf mit wenigen 100 Einwohnern ab und sie spielen das Gleiche, wie wenn man New York verlässt... Nee).

Unter den wunderschönen Brücken durch, die erste: Autobahnbrücke Ponte da Arrabida, 70 m hoch, 1963 gebaut, Gesamtlänge fast 500 m, 270 m zwischen den Stützen. (Die Formatierung macht hier was sie will, ist mir aber egal!).

Wenn kein Platz mehr ist für eine Straße, baut man die einfach übers Wasser. 

Brücke: Ponte Dom Luis I., oben Straßenbahn, unten die Autos, beides für Fußgänger.

 

 

Ponte Infante Dom Henrique, Autos

Ponte Dona Maria Pia, nicht mehr in Betrieb, Schienen abgebaut, sieht aber immer noch nett aus. von Eiffel geplant und 1877 fertiggeworden. 

Dahinter gleich die neuere und benutzte Bahnbrücke, Ponte de São João, 1991 eröffnet, 1140 m lang. Darunter sind wir eingestiegen. Und am Ende auch aus.

Und dann kommt noch eine Brücke mit viel Verkehr, da sind wir auch 2x drübergefahren

vor dem Essen um halb 2.   Resteverwertung als Salat, Tortellini mit Lachs, Nachtisch verweigert, passt nicht rein. Beim Nachtisch sind wir schon aus der ersten Schleuse rausgefahren, Crestuma, 14 m Höhenunterschied, Staudamm von 1978 bis 85 gebaut. Habe eben gelesen, dass sie eine schöne "Tür" hätte, aber da saßen wir beim Essen.

Brücke in Sicht, (offensichtlich mag ich Brücken)

dann folgt der Zickzack, den ich von oben habe. Ist das geil!?  Schleuse oben links, nach der Kurve die Brücke.

                              nach der Brücke

      

                               Der Campingplatz unten in der Spitze

     Axel macht Schläfchen auf Liegestuhl, gestört durch Hupen am Campingplatz.  

 

Tamega ist der Fluss von links bzw. auf den Lufbildern von oben rechts. Hier ist vor ca 15 Jahren eine Brücke eingestürzt, deshalb steht da ein Engel als Denkmal.

 

Heute gibts nachmittags eine halbe Stunde Kaffee und Kuchen, der ist wenig und kleine Eckchen, 3x3 cm 😊. Das ist gut so!

Heute Morgen 10.700 Schritte und 7,2 km. 

Vor 5 sind wir in Bitetos angekommen, 

vor dem Abendessen ist noch Zeit für einen Spaziergang, erstmal hoch, nach links, Aussicht, 

      Google meint, man könnte hier mit dem Auto durch.... oder größerem Gefährt 😁


zwei Schiffe kommen vorbei; wir laufen noch auf die andere Seite, hier sind schönere Häuser.


Am Nachmittag hatte ich das Handy nicht mit, Axel hat jetzt 14.600, 10,8 km, also sind wir 3 km hier rumspaziert.

Eine Stunde Pause auf Deck vorm Essen. Die Mannschaft grillt unten.

Wir hatten eine geschenkte Flasche Sekt auf der Kabine, den haben wir zum Essen mitgebracht und gemeinsam vernichtet (alleine hätten wir das nicht geschafft 😉; mir hat er geschmeckt) die anderen haben keinen bekommen. Er wäre für langjährige bzw. viele Wiederholer bei Phoenix. Aha. Könnte unsere 10. sein.... (Maxim, Artania, Ivan Bunin, Artania, Asara, Adora, Thomas Hardy, Prinzessin Isabella, Nile Vision, jetzt Magellan. Uff, viele!)


Bingo mit Kees, Tages-Cocktail für 3,-, Aperol mit O-Saft. 

Um 10 müde. Draußen ist es ganz angenehm und kein Wind. Es sieht übrigens nur morgens grau aus, in Wirklichkeit war es nicht so schlimm und nass schon mal garnicht. Das schöne Wetter kommt!

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