31.05.24 Porto Antigo - Porto
Wir fahren schon um 7 ab, bei diesen Farben:
da muss ich doch mal rauf, zum ersten Mal bei der Reise, obwohl ich sonst immer schon fast im Schlafanzug mal unterwegs bin. Das geht hier nicht so gut, anziehen nötig.
Leider gibt’s immer nur weiße Brötchen, nix mit Körnern. Frühstück zwischen Mauern, Absenken dauert ja immerhin 15 Minuten.
Dann mal kurz hoch. Es ist so windig in einigen Windungen, so dass das Wasser leichte Schaumkrönchen hat, das muss man erst mal hinkriegen auf so einem Flüsschen, und das Dach bleibt deshalb auch noch unten. Um 9:15 ist Ausschiffungsinfo. Viele müssen morgen schon um halb 9 vom Schiff. Genf und Brüssel sind die letzten, wir müssen bis 11:30 warten. Eine Gruppe, die erst abends fliegt, hat in Porto Auslauf, bevor sie nachmittags zum Flughafen fahren. Unser Flug ist 14:30, wir müssen/dürfen hierbleiben. Um 7 Uhr früh müssen die Koffer rausgestellt sein, 9 Uhr Kabine verlassen haben. Dann gehen wir mal spät frühstücken.
Oben kann man jetzt wieder im Schatten sitzen bei 22 Grad.
Es riecht sowas von nach Knoblauch!
Die Hälfte vom Schiff hustet. Ich habe jetzt Schnupfen <der ist vermutlich Allergie, die Halsschmerzen haben wir beide vorher schon erfolgreich bekämpft>.
Wir sind um 10:40 dran mit der Brückenbesichtigung:
ca 25 Personen dürfen auf die Brücke rein, es ist voll, Erklärungen von Anabel, die den Kapitän übersetzt. Wir dürfen bis vor der Crestuma-Schleuse drin bleiben. Da ist ein anderes Schiff drin, wir parken an der Seite. Tomaz. Mit dem Bild von dem Schiff haben wir Thomas zum Geburtstag gratuliert.
Wir fahren 13,5 km/h. Der Fluss hier 13 m tief.
Flachste Stelle ist 2,5 m bei einem Tiefgang vom Schiff von 1,05 m.
Portugal hat 10 Mio Einwohner.
Jetzt sind 25 Grad, noch eine Std fahren bis zum Mittagessen.
Um die Kurve, 3 Schiffe liegen da, wir werden da dran andocken, müssen aber gleichzeitig eigentlich zum Essen. Ich muss noch die Brücken knipsen. Und trotzdem bin ich nicht die Letzte unten. Stadion:
Wir haben wieder einen Zweiertisch. Tropische Früchte und Eis als Nachtisch.
Mittagsruhe. Das Rabelo wird aufgerufen (man konnte buchen, mit dem Boot von 14:30 bis 18 Uhr in Stadt zu fahren). Wir wollen laufen. Wie viel? 7700 und 5,2 km, 16 Stock. Kann stimmen.
Zuerst fiel mir glücklicherweise noch ein, dass ich uns noch einchecken muss. Die hatten uns auch Mitte und Gang platziert, wäre für die Aussicht schlecht gewesen. Reihe 22, beide Flüge, erst rechts, dann links.
Dann kommen wir endlich los, um halb 4.
Bergauf, so wie der Bus runtergefahren ist. Puh! Heiß, 29 Grad, schwitzen, geht nur langsam, irgendwann die 2. Brücke passiert, auf Komoot mitgeschrieben. Allergie bzw Schnupfen. Im Ort oben quer durch bis zu den Schienen. Vorne noch ein bisschen höher auf die Burg, die eine Kirche ist: Igreja do Mosteiro de Santo Agostinho da Serra do Pilar. So heißt sie :-). Und wo wir stehen heißt Miradouro da Serra do Pilar. Und jetzt wird in die Gegend geguckt.Aussicht wieder mal. Trotz Hitze ein Genuss! Dann auf einem Weg wieder runter, unter der Seilbahn durch, unten eher am Wasser entlang zurück.
Es gibt immer wieder Bauruinen dazwischen, auch hier in bester Lage. Axel hat Anabel gefragt, das steht leer und keiner macht was, gehört oft auch der Stadt.
Der Weg vom Schiff geht in zwei Richtungen gut geradeaus, links bis zur Brücke, die man auch unten überqueren kann und rechts zu einem Strand. Cais de Quebrantoes.
Durst. Probiere einen weißen Port Tonic. Der ist riesig, schmeckt, reicht mir aber bis zum Abend später nach dem Essen, schaffe nur die Hälfte.
Dann einen Koffer füllen, vorher umziehen und abkühlen, Termin zur Einladung von Reiseleiter Kees in die Lounge auf einen Portwein. Er bedankt sich für uns als gutes Publikum. Dazu fällt mir nur ein: wie man in den Wald rein ruft…. Er macht das klasse. Jeder kriegt ein Glas. Hinterher sind so viele übrig, dass man noch welche mitnehmen darf. Wir versorgen dann mal damit Rita und W., die nicht da waren.
Abendessen: Es kommt eine Flasche Wein für den Tisch vom Kapitän, wegen der tropfenden Klimaanlage von gestern. Heute gibts Lachs. Lecker! Nachtisch kleine Windbeutel, die sahen mal nicht selbstgemacht aus.
Wir können noch nicht weiter packen, erst im Schlafanzug 😊. Ist aber alles gechillt.
Noch 24 Grad, alle sitzen oben draußen, in Lounge unten vermutlich nicht so viele. Jacke braucht man trotzdem.
Der Rahmen ist die Brücke und ein Pfeiler :-).
gesamt: 7800 Schritte, 5 km, 17 Stockw.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen