30.05.24 Pinhao - Regua - Porto Antigo

Es bewegt sich viel zu wenig! Der Douro hat zu wenig Wellen 😂

23 Grad um 9 Uhr, sehr schön. Daheim regnets.

Nach dem Frühstück machen wir noch einen Spaziergang rundherum durchs Dorf, 3 kleine Portwein für Nachbars mitgebracht, Axel kauft sich eine Fliege aus Kork und ist damit abends sehr schick, ich habe die Kork Handtasche von Porto vor 2 Jahren schon in Betrieb. Enkel können ein Täschchen für 20,- nicht schätzen, das könnte eine unnütze Ausgabe sein, lassen wir.

Fluss de Pinhao heißt der von rechts.




24 Fliesenbilder gibts am Bahnhof, heute ohne Leute.



 



Wir sind um 10:15 zurück, hätten Ausgang bis 10:45. Sonnendeck ist schon gut besetzt, manches auch deutsch mit Handtüchern reserviert und unbenutzt. 


Hier gibts Regen von Okt bis März. Ab 400 m ist im Winter Schnee möglich, auch Nachtfrost und Hagelstürme. Die letzte Fahrt hatte wohl noch nicht soviel Glück mit dem Wetter, das soll noch sehr durchwachsen und regnerisch gewesen sein.

Abfahrt kurz nach 11, wir legen  ab, aber bleiben da liegen. 10 Min und mehr. Durchsage von Reiseleiter Kees-Jan: „Sie fragen sich wahrscheinlich, warum wir hier noch liegen und nicht fahren. - Ich weiß es auch nicht.“ Lautes Gelächter auf dem Sonnendeck. Schön ehrlich.

Was ich noch nicht berichtet habe: Wir haben gleich am Anfang einen holländischen Ausdruck gelernt. Duiii. Heißt soviel wie Tschüß. Und das nutzt er gerne und das Publikum hat es sich angeeignet und beantwortet das Ende der Durchsagen ebenfalls mit Duii!😂 Auch wenn er es nicht hört.


Kurz vor halb gehts los. Mit Wind ist es eine ganz angenehme Temperatur. 29 steht auf Google.

Schwimmendes Altenheim - der Gedanke kommt immer wieder auf ….

Erst nach ca 40 min sind wir bei dem Weingut von gestern, gegen 12:00 Uhr fahren wir an der Quinta vorbei, warum sagt er das denn nicht durch?


12:30 Essen und die Schleuse vor uns. Direkt danach kommt Regua mit den Brücken und wir sind unten. Und das Handy muss laden. Also muss der Foto mit runter.

Wir sind heute Mittag nur zu zweit, Annabel kriegt es gesagt von Axel, dass am Tisch vier genug wären, aber wir wissen, dass es nicht anders geht, weil sie es von Bonn so eingeteilt kriegen und den Mangel irgendwie verwalten müssen. 

Salat waren Rote Bete und Gurken, ganz für uns alleine, der Fisch war gelb und wieder lecker. 

Heute Abend ist Gala mit Wachteln, morgen Abend gibt’s Lachs, juhu! Nachtisch lassen wir aus, esse einen Keks, das reicht. 

Regua Ankunft, die Brücken müssen nochmal sein, sind halt schön :-):


Um 2 verschwinden die Ausflügler, Axel macht Mittagsschlaf, wir haben Zeit bis 6. 

Von ca 3 bis fast 5 sind wir unterwegs, da es bullig heiß ist und erst mal ca 100 Stufen, bin ich beim Museum schon schön nass. 


Das ist direkt am Anleger. Gut klimatisiert, nett gemacht, die Kunst ist für mich zum Weglaufen, und am Ende kommt die Belohnung, ist inklusive, eine Probe Portwein, Tawny 5-6 Jahre alt. Er hat geschmeckt, obwohl er rot war! 

 Dann eine Straße höher bergauf 🥵 in die Einkaufsstraße, alles zu, nach rechts Richtung Bahnhof, aber im Schatten; als wir die berühmten Kacheln am Bahnhof finden, müssen wir lachen, wir sind neulich oben drüber über die Brücke und dann nach hinten, scharf vorbei.


Ein paar Läden haben offen, aber außer Hals-Lutschtabletten gibt’s nix für uns. Zurück und an der anderen Seite runter, an einer Kirche sind weitere Kacheln, 

unten gibt’s ein Eis, die Schiffe haben inzwischen gewechselt, vorher war Arosa Alva. Jetzt Queen Isabel, und Viking Osfried, jetzt kommt dazwischen noch der Panzer Douro Splendour.

Pause in Lounge, trotzdem schwitzen....

Draußen ist warmer Föhn, dann fertig machen für den Gala-Abend. Mit Tallinn Pulli. Die meisten Leute sind normal gekleidet. Ist ja Fluss.

Zuerst ist in der Lounge ein Sektempfang mit Blätterteig-Häppchen, gefüllt.

Es gibt die Erklärung für die Verzögerung heute Mittag: in der Schraube hing ein Seil, wir sind mit nur einem Motor gefahren, der Kapitän ist eben in Badehose reingehüpft und hat es beseitigt. Echt!

Unser Chef-Schiffsteam:


Beim Essen kommen wir in Porto Antigo an (anstatt Aregos wie im Plan). Essen geht so lange, es wird dunkel, wir sind eben unter der von der Sonne toll beleuchteten Brücke durchgefahren und ich konnte kein Bild machen! 

Tolles Menü. Wachtelfilet, drei Stück.  Zum ersten und einzigen Mal auf der Reise bekomme ich ein Körnerbrötchen! Leider! Das hätte ich gerne jeden Morgen auf dem Teller gehabt.

 

Der Käse als Gang Nr 4 war schrecklich, hat gestunken, dann kam das Feuer von Baked Alaska, das hat die Luft wieder gereinigt 😂. Dieselbe Musik wie gestern bei dem Nachbarn, Radetzkymarsch und Star Wars. Ist ja auch dieselbe Firma.

Und zwischendurch passierte was Ungewöhnliches: es regnete auf W. Aus der Klimaanlage tropfte es. Erste Hilfe war, ein Handtuch oder Serviette dazuwischenzustecken. Reichte einige Zeit, aber dann liefs am Ende doch wieder. War gut für einen Spaß.

Hier musste ich einige Leute unkenntlich machen...:

 Irgendwann kam der Kapitän persönlich und schaltete was aus. Da muss regelmäßig was geleert und nachgesehen werden, sonst sammelt es sich und läuft über. Axel hätte es genauso beseitigt, ging ihn aber nix an :-). 

Das war die schöne Brücke, bin zwischendurch mal hoch: Ponte de Mosteiro bei Porto Antigo



Das Essen war um 10 Uhr fertig, danach spielte in der Lounge ein Alleinunterhalter. Viele Leute zog es stattdessen oben auf Deck, da waren angenehme 25 Grad, wir hatten noch ein blaues Getränk dabei. War wohl der Cocktail des Tages.

Um 11 rein, immer noch 24 Grad. Im Salon sind nicht mehr viele. 

9700 Schritte, 6,4 km, 17 Stockw. (?) 

Hier sind alle Bilder von dem Tag

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